Ein Bauernhof, der zu einem Lebenshof wurde – Der ehemalige Milchbauer Jan Gerdes und die Tierschutzaktivistin Karin Mück haben mit ihrem Projekt Hof Butenland einen Ort geschaffen, an dem es keine Nutztiere mehr gibt: Ein friedliches Miteinander, das fast schon utopisch erscheint.


Am 1.6. im Online Kino mit anschließendem Filmgespräch!

DVD / VOD

Butenland DVD

Am 12. Juni 2020 erscheint BUTENLAND auf DVD und VOD! Neben dem Film mit verschiedsprachigen Untertiteln finden sich darauf 14 Minuten Bonusmaterial.

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Über den Film

Als Milchbauer in dritter Generation versorgt Jan Gerdes auf seinem Hof im Norden Deutschlands dreißig Kühe und verkauft erfolgreich Biomilch und Käse. Doch er hadert mit seinem Gewissen, als er seine Kühe bei sinkender Milchleistung an den Schlachthof verkaufen muss. Nach Burnout und Scheidung trifft er den Entschluss, seinen Hof aufzugeben. An dem Tag als alle Kühe zum Schlachthof gebracht werden sollen, fehlt der Platz für die letzten zwölf. Anstatt einen neuen Transport zu bestellen, fassen er und seine Partnerin Karin Mück den Entschluss, die Kühe auf dem Hof zu behalten. Es ist die Geburtsstunde von Hof Butenland – dem ersten Kuhaltersheim Deutschlands.

Anfang der 80er Jahre zählt Karin zu den ersten TierbefreierInnen, die Hunde, Katzen, Affen und andere Tiere aus Versuchslaboren retten und die Zustände dort öffentlich machen. Bis sie bei einer Aktion von einem Sondereinsatzkommando verhaftet und als Mitglied einer terroristischen Vereinigung angeklagt wird. Nach 5-wöchiger Isolationshaft wird Karin zu einer einjährigen Freiheitsstrafe verurteilt.

Paul sollte im Alter von zwei Monaten wegen einer Kälbergrippe geschlachtet werden, Uschi weil sie sich weigerte, gemolken zu werden und Lillja überlebte die Geburt ihres ersten Kalbes fast nicht. Auf Butenland leben sie heute zusammen mit vielen anderen ehemaligen Nutztieren auf Augenhöhe mit den Menschen – ohne einen Nutzen erfüllen zu müssen. Ein friedliches Miteinander, das fast schon utopisch erscheint.

Jan Gerdes und Karin Mück entwerfen mit ihrem Projekt ein radikales Gegenmodell zur Nutztierhaltung, bei dem die Bedürfnisse der Tiere im Mittelpunkt stehen, fernab jeglicher wirtschaftlicher Interessen. Filmemacher Marc Pierschel hat die beiden auf Hof Butenland über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren mit der Kamera begleitet. Das intime Porträt zeigt zwei Menschen, die sich für Tiere einsetzen, hält Momente des Glücks und der Trauer fest, und hinterfragt den gegenwärtigen Status von Nutztieren in unserer Gesellschaft.

Trailer

Fotos

FAQ

Wann und wo kann ich den Film sehen?

Butenland startete am 6. Februar 2020 im Verleih von mindjazz pictures bundesweit in die deutschen Kinos. Bis zur Schließung der Kinos aufgrund der Corona Krise haben sich den Film 19.000 Menschen in den Kinos angesehen. Auf DVD und als Download/Stream wird der Film am 12. Juni 2020 erscheinen. Die DVD kann im Onlineshop von blackrabbit images vorbestellt werden, der Stream/Download z.B. auf Vimeo. Sobald die Kinos wieder öffnen, werden wir versuchen einige der abgesagten Vorführungen nachzuholen. Die Termine werden wir hier und auf unserer Facebook Seite veröffentlichen. Ihr könnt gerne euer Kino vor Ort ansprechen, wenn ihr den Film auf der großen Leinwand sehen möchtet. Jehr mehr Menschen ihr Interesse signalisieren, desto größer sind die Chancen, dass das Kino den Film ins Programm nimmt.

Sind im Film grausame Bilder zu sehen?

Es gibt für wenige Sekunden Bilder aus einem Tierversuchslabor, außerdem wird ebenfalls sehr kurz eine Zuchtmesse kommentiert. Ansonsten ist der Film zwar eine sehr emotionale Achterbahnfahrt, aber brutal ist er auf keinen Fall und es fliesst auch kein Blut. Butenland ist ab 12 Jahren freigegeben.

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